Verhütung

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Die Verhütung einer ungeplanten Schwangerschaft und die Verhinderung von sexuell übertragbaren Krankheiten sind wichtige und zukunftsbestimmende Faktoren für Mädchen und Frauen. Eine sichere Verhütung (Kontrazeption) muss individuelle Vorgaben berücksichtigen.

Pille
Die Pille enthält Hormone, die die Reifung der Eizelle und damit der monatliche Eisprung verhindern. Zusätzlich wird der Schleim im Gebärmutterhalskanal verdickt, wodurch die Spermien nicht in die Gebärmutter eindringen können. Auch der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird vermindert.
Bei den meisten Präparaten nimmt die Frau an 21 Tagen jeweils eine Pille, dann folgt eine Einnahmepause von sieben Tagen.

Spirale
Die Kupferspirale ist ein weiches, meistens T-förmiges Stäbchen aus Kunststoff, das mit einem Kupferfaden umwickelt ist. Sie wird während der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt und bleibt dann für etwa drei bis fünf Jahre – je nach Modell – in der Gebärmutter liegen. Durch das Kupfer, das ständig in kleinsten Mengen abgegeben wird, werden die Samenzellen auf dem Weg in die Eileiter in ihrer Fähigkeit zur Befruchtung gehemmt, da die Beweglichkeit sowohl der Spermien als auch des Eileiters eingeschränkt wird. Deshalb sind auch Eileiterschwangerschaften sehr selten.
Die Hormonspirale ist ein elastischer T-förmiger Kunststoffträger, der von einem kleinen Hormonzylinder umgeben ist, von dem ständig eine geringe Menge eines Gestagens in die Gebärmutterhöhle abgegeben wird. Dadurch kommt es zu einer Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals. Das Aufsteigen der Spermien wird behindert. Zusätzlich werden die Spermien in ihrer Funktion eingeschränkt und das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut unterdrückt, wodurch die Blutungsstärke verringert wird. Die Hormonspirale wird ebenfalls während der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt und kann fünf Jahre verbleiben.

Verhütungsring
Der Verhütungsring ist ein dünner, weicher Kunststoffring, der Hormone enthält, wie die Kombinationspille (Östrogen und Gestagen). Die Hormone werden über die Scheide aufgenommen und verhindern so den monatlichen Eisprung. Den biegsamen Ring führt die Frau selbst direkt in die Scheide ein (ähnlich wie einen Tampon). Der Ring bleibt für einen Zeitraum von drei Wochen in der Scheide. Nach drei Wochen wird der Ring von der Frau selbst entfernt. Es folgt eine Woche Pause wie bei der Pille, in der eine Monatsblutung eintritt. Nach dieser Woche Pause setzt die Frau einen neuen Ring ein.

3-Monatsspritze
Die Dreimonatsspritze enthält das Gelbkörperhormon (Gestagen) in hoher Dosis und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von drei Monaten.

Gynefix
Die GyneFix Kupferkette bietet als Weiterentwicklung der Kupferspirale Frauen jeden Alters eine moderne Verhütungsmethode ohne Hormone, die nicht in den natürlichen Zyklus der Frau eingreift. Sie wird wie eine konventionelle Spirale in die Gebärmutterhöhle eingeführt und sorgt für einen langfristigen und sicheren Verhütungsschutz.
Die GyneFix Kupferkette ist ein Intrauterinpessar, welches als Langzeitverhütung auch für junge Frauen geeignet ist, die noch nicht geboren haben.
Das Prinzip, auf dem die Kupferkette beruht, ähnelt dem der Kupferspirale und anderer Spiralmodelle. Auch die Wirkweise der Kupferkette funktioniert ähnlich wie die der Kupferspirale. Gleichzeitig verursacht die GyneFix Kupferkette jedoch weniger Nebenwirkungen und ist deshalb sehr gut verträglich.

Hormonpflaster
Das Verhütungspflaster ist ein 4,5 x 4,5 cm kleines, dünnes beigefarbenes Pflaster. Es enthält die gleichen Hormone wie die Kombinationspille (Östrogen und Gestagen). Das Pflaster verhindert den monatlichen Eisprung und damit eine Schwangerschaft.
Das Verhütungspflaster wird am ersten Tag der Regel aufgeklebt und nach einer Woche gewechselt. Drei Wochen hintereinander wird das Pflaster geklebt, dann folgt eine Woche ohne Pflaster, in der die Blutung eintritt.

Hormonimplantat
Das Implantat ist ein 4 cm langes und 2 mm dünnes, weiches Kunststoffstäbchen. Es enthält das Gelbkörperhormon (Gestagen), welches den Eisprung für drei Jahre hemmt.
Zusätzlich bewirkt das Hormon eine Veränderung des Schleimes im Muttermund, wodurch es den Samenzellen erschwert wird, in die Gebärmutter zu wandern.
Das Implantat wird unter der Haut in den Oberarm eingesetzt, wobei die Stelle lokal betäubt wird.

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