Schwangerschaft

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Neun Monate Schwangerschaft und die anschließende Geburt sind eine aufregende Zeit für die werdenden Eltern. Eine durchgehende Betreuung in der Schwangerschaft mit regelmäßiger Untersuchung und Beratungen sollen helfen, mögliche Gefahren für Mutter und Kind rechtzeitig zu erkennen, abzuwenden und zu behandeln.

Vorsorgeuntersuchungen nach den Mutterschaftsrichtlinien

  • Untersuchung und Beratungen während der Schwangerschaft
  • Serologische Untersuchungen auf bestehende oder überstandene Infektionen (z. B. Syphilis, Röteln, Hepatitis B, evtl. HIV).
  • Anti-D-Immunglobulin-Prophylaxe bei Rhesus-negativen Müttern.
  • Ausstellung eines Mutterpasses.
  • Im Verlauf der Schwangerschaft wird ein Ultraschallscreening durchgeführt. Die Untersuchungen erfolgen in den Schwangerschaftswochen (SSW):
  • 9 – 12 SSW (1. Screening)
  • 19 – 22 SSW (2. Screening)
  • 29 – 32 SSW (3. Screening)
  • Screening auf Schwangerschaftsdiabetes
  • 24 – 28 SSW

Ersttrimesterscreening
Durch verschiedene Ultraschallunterschungen (Nackentransparenz, Nasenbein) und die Untersuchung des mütterlichen Blutes wird das Individuelle Risiko für eine Chromosomenstörung (Trsisomie 21, 13 und 18) errechnet. Die Untersuchung wird zwischen der 12 und 14 SSW durchgeführt. (Zertifiziert nach FMF Deutschland [http://www.fmf-deutschland.info/de/patienten-info/zertifizierte-gynaekologen/details.php?task=details&page=&ort=&plz=90763&name=&id=5277])

Dopplersonographische Untersuchungen
Die Dopplersonografie ist eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses dargestellt und damit die Blutversorgung des Kindes beurteilt werden kann. Dies ermöglicht die Erkennung von gefährdenden Situationen für Mutter und Kind (z.B. Mangelversorgung über den Mutterkuchen).

3D/4D-Ultraschall („Babyfernsehen“)
Beim 3D/4D-Ultraschall wird ein plastisches Bild Ihres Kindes erstellt. Der günstigste Zeitpunkt dafür liegt zwischen der 25. und der 30. Schwangerschaftswoche. Voraussetzung ist, dass sich Ihr Kind in einer geeigneten Lage befindet, d.h. es muss genügend Fruchtwasser vorhanden sein und z.B. Nabelschnur oder Arme/Beine können einen freien Blick auf das Gesicht Ihres Kindes verhindern. Auch die Lage des Mutterkuchens und der Dicke der mütterlichen Bauchdecken können die Bildqualität beeinflussen. Die Durchführung dieser Leistungen erfolgt auf eigenen Wunsch und wird von der Krankenkasse nicht übernommen.

Amalien 65 - Leistungen - Babyfernsehen Amalien 65 - Leistungen - Babyfernsehen Amalien 65 - Leistungen - Babyfernsehen Amalien 65 - Leistungen - Babyfernsehen Amalien 65 - Leistungen - Babyfernsehen

Untersuchung auf B-Streptokokken
In den ersten Tagen nach der Geburt kann es zu einer schweren Infektion des Kindes durch B-Streptokokken kommen. Dieser Infektion kann vorgebeugt werden, wenn zuvor eine Testung auf B-Streptokokken durchgeführt und unter der Geburt eine Antibiotikaprophylaxe gegeben wird.

Infektionsdiagnostik (TORCH)
Einige Infekterreger können Einfluss auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind haben. In VerdachtsfäIlen erfolgt die Blutuntersuchung auf auf mögliche Krankheitsverursacher (z.B. Toxoplasmose, Röteln, Cytomegalovirus, etc.).

erweiterte Ultraschalluntersuchungen
Im Rahmen der neuen Mutterschaftsrichtlinie vom 01.07.2013 ist um die 20. SSW eine erweiterte Ultraschalluntersuchung vorgesehen, bei der systematisch auf Fehlbildung in der Organentwicklung geachtet wird.

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